Künstler*innen aus sechs Kontinenten haben Klima-Kunst geschaffen – im Zeichen von #RiseForClimate.

Die Bilder erzählen persönliche Geschichten aus den Lebenswelten der Künstler*innen, und transportieren ihre Assoziationen mit der Klimabewegung und dem Widerstand. Die Kontinente-überspannende Kunst macht deutlich: Die Klimabewegung ist eine globale, vereinende Bewegung – denn der Klimawandel ist eine gemeinsame Herausforderung.

Die Verbindung der Menschen, die weltweit für #RiseForClimate zusammen kommen, wird in den Bildern von einem orangenen Kreuz und einer Sonne symbolisiert. Das Kreuz bezieht sich auf alles, was gestoppt werden muss. Die Sonne steht stellvertretend für die vielen Lösungen, die gebraucht werden.

Gleichzeitig zeigen die Werke auch, wie vielfältig die Bedrohungen sind, die schon heute auf der ganzen Welt wahrgenommen werden. Denn die Klimakrise hat auch extrem lokale Züge – sowohl für die Konsequenzen vor Ort als auch im Bezug zu den Maßnahmen, die zum Schutz des Klimas und der Menschen ergriffen werden müssen.

Die Kunst soll ermutigen auch eigene Bilder und Poster zu schaffen, die für den Rise For Climate Aktionstag am 8. September genutzt werden können. Dafür stehen hier Ressourcen zur Verfügung. Die Werke sollen auch dazu anregen, sie zu teilen, und damit die Klima-Realitäten von Menschen aus der ganzen Welt weiterzutragen.
Hier können die Bilder direkt herunter geladen werden.

Mundano

Die Künstler*innen teilen durch ihre Werke persönlichen Geschichten, die sie zum Teil der globalen Klimabewegung machen. So war es etwa ein Dammbruch in de Nähe der Stadt Mariana, der den Brasilianische Künstler Mundano dazu inspirierte, sein Werk zu schaffen. Er zeigt ein ausgetrocknetes Flussbett – gemalt mit Erde aus dem “Rio Doce”, einem Fluss der direkt von dem katastrophalen Dammbruch betroffen ist, der bis heute als größte Umweltkatastrophe in der brasilianischen Geschichte gilt.

Christi Belcourt

Die Kanadisch-indigene Künstlerin Christi Belcourt erzählt mit ihrem Werk von dem Respekt und der Liebe, die sie für die Umwelt, die Flüsse, die Heimat der Pflanzen und Tiere, und die Menschen empfindet. Ihre Bilder wurden bereits in zahlreichen Galerien und Kollektionen ausgestellt.

Teleise Neemia Lesa

Teleise Neemia Lesa weiß, wie es aussieht, an den Orten wo die Klimakrise an vorderster Front einschlägt. Mikronesien, Melanesien und Polynesien heißen die Regionen, für die mit jedem Zentimeter Anstieg des Meeresspiegel ein Stück Heimat, Tradition und Kultur unwiderruflich verloren geht. Ihr Werk zeigt Symbole der vielfältigen Kulturen, die dort zu Hause sind, und die seit Jahrhunderten im Einklang mit der Natur, dem Ozean und dem Land leben – durch Wissen, was von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Das sind nur drei Einblicke, in die kreative Auseinandersetzung der Künstler*innen mit #RiseForClimate. Die ausführlichen Geschichten und Erzählung zu dem #RiseForClimate Kunstwerken findest du hier. Lasst uns diese Geschichten weitertragen, und die Klima-Kunst Bände sprechen lassen.

Und übrigens: Falls in deiner Nähe noch keine Veranstaltung geplant ist – es ist immer noch genug Zeit, selbst eine zu organisieren. Registriere dich noch heute als Rise for Climate-Veranstalter*in, und wir melden uns bei dir mit allen nötigen Informationen.